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EPDs Textiler Bodenbeläge

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Bereits früh hat sich die GUT mit dem Thema Ökobilanzen für textile Bodenbeläge beschäftigt. Die Vielzahl der Produktionsverfahren, der eingesetzten Materialien und der Einsatzbereiche erforderte eine intensive und strukturierte Vorgehensweise. Um von Beginn an die richtigen Annahmen zu treffen, wurde die Erstellung der Ökobilanz kritisch durch Prof. Dr. Walter Klöpffer (Editor-in-chief, Int. Journal of Life Cycle Assessment  und Roland Hischier  (Dipl. Natw. ETH, Head of unit Life Cycle Assessment EMPA St.Gallen) kritisch begleitet (siehe Critical Review).

Diese Ökobilanz erlaubte es dann, unter zu Hilfenahme der Software Gabi4 einen modularen LCA-Teppichrechner zu erstellen, so dass die verschiedensten Materialkombinationen und Produktionsverfahren erfaßt und deren Umweltauswirkungen schnell und umfassend berechnet werden können.

Die von der GUT erstellten Umweltproduktdeklarationen (EPD) basieren auf dem harmonisierten PCR-Dokument für Bodenbeläge, und erlauben es  Umweltauswirkungen transparent, unabhängig und nachvollziehbar darzustellen. Da die EPDs im IBU-format erstellt werden, liefern sie bereits heute die Daten in einem Format, dass der zukünftigen EU-Normung entspricht. Die EPDs richten sich in erster Linie an Architekten und Fachleute. Diese können die dem Bodenbelag zuzuordnenden Anteile an der gesamten Umweltbelastung eines Gebäudes der EPD direkt entnehmen, interpretieren und in ihren Berechnungen einbeziehen (weitere Infos hierzu...).

Die EPD umfasst alle wichtigen Stationen entlang des Lebensweges eines textilen Bodenbelages. Beginnend mit der Produktion (inclusive der Rohstoffe ) "from cradle to factory gate" der "Auslieferung und Nutzung" "from factory gate to end of use", sowie der "Nachnutzungsphase" from end of use to end of life. Hierbei werden bereits alle sinnvollen Recyclingmöglichkeiten berücksichtigt und in der Epd genannt.

Hervorzuheben ist die Tatsache, dass sämtliche EPDs durch den Sachverständigenrat des IBU validiert sind.

Aber auch die Hersteller textiler Bodenbeläge können direkten Nutzen aus den EPD- und LCA-Berechnungen schöpfen, da die Umweltauswirkungen möglicher Produktvarianten und die Auswahl von Rohstoffen im Voraus ermitttelt werden können und somit wichtige Entscheidungsgrundlagen geschaffen werden.

Diese Datengrundlage erlaubt es jedem Hersteller individuell, aber auch der gesamten Branche eine aktuelle Standortbestimmung durchzuführen, um somit auf dem Weg zur Nachhaltigkeit die richtigen Entscheidungen zu treffen.